Segmentierung auf der Homepage
Auf der Startseite tummelt sich der komplett unspezifische Traffic. Von regelmässigen Kunden, Konkurrenten, Besuchern, und Bots ist alles dabei. Wie können wir sie segmentieren?
Am ersten Tag der Existenz einer Website eines Unternehmens gar nicht. Alle sind zum ersten Mal hier. Aber spätestens beim zweiten Seitenaufruf des ersten Besuchers können wir theoretisch zwei Gruppen bilden:
- Erstkontakte
- Zweitkontakte
Und wie wir sie ohne nötige Zustimmung auseinanderhalten, schauen wir uns jetzt an:
Also gar kein Tracking mehr?
Doch. Aber mit einem anderen Paradigma. Im Gegensatz zu: Wir messen einfach mal alles un schauen dann, ob wir es je brauchen können, verlangt das Prinzip der Datensparsamkeit von uns das genaue Gegenteil: Wir speichern zuerst mal nichts.
Siehe auch die ersten zwei Schritte dieser Überlegung:
Danach erfolgt eine Behandlung auf Basis der Segmentierung von Besuchern
Der default bleibt Anonym
Wichtig bei der Segmentierung ist: Der default Besucher bleibt stets anonym und wird so behandelt. Alle anderen Behandlungen erfolgen auf basis einer dokumentierten Berechtigung im Sinne DSGVO also z.B.
- Vertragspartner
- berechtigtes Interesse
- Einwilligung
Segment Vertragspartner
Als erstes segmentieren wir Besucher, zu denen es eine Geschäftsbeziehung auf Basis eines Vertrages gibt.
die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen;
https://dejure.org/gesetze/DSGVO/6.html
Für dieses Segment ist die Verarbeitung von unbedingt für diesen Vertrag notwendigen Daten durch die DSGVO erlaubt.
Ein Element eines solchen Vertrages kann z.B. sein, dass der Kunde auf der Website besondere Angebote erhält und dafür mit einem Cookie markiert wird.